Single sign-on

Aus Social Media Manager
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Begriff

Single sign-on (englisch sinngemäß Einmalanmeldung), abgekürzt SSO, ist ein Verfahren, dass dem Benutzer ermöglicht, durch eine einmalige Netzwerkanmeldung einen Zugang zu Rechnern, Programmen, Anwendungen und Diensten im Netzwerk zu erhalten.

Nutzung

SSO wurde ursprünglich entwickelt, um u. a. die Unmengen an Kennworten zu reduzieren. Zahlreiche Unternehmen nutzen keine lokal auf den Rechnern installierten Systeme mehr. Die erforderlichen Programme und Dateien werden zentral auf Servern bereitgestellt, um einerseits den Mitarbeitern mittels SSO ein sicheres, flexibles Arbeiten zu ermöglichen und gleichzeitig Kosten zu sparen. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+ bieten den Nutzern durch das SSO-Prinzip die Möglichkeit, sich über einen bereits angelegten Account bei weiteren Diensten authentifizieren zu können, ohne die Notwendigkeit einer neuen Registrierung.

Einige Vor- und Nachteile

Da der Benutzer sich nur noch eine Kombination aus Benutzername und Passwort merken muss, können komplexere, sichere Zugangsdaten gewählt werden. Dadurch wird eine höhere Sicherheit für den Zugriff auf mehrere Anwendungen gewährleistet. Sollte es jedoch einem Angreifer gelingen, die Zugangsdaten des Benutzers zu entwenden, hat er den sofortigen Zugriff auf alle Anwendungen des Nutzers.

Quellen