Profildetails

Aus Social Media Manager
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Definition

ein Profil und deren Details stellt eine Privatperson dar. Je nach dem Zweck des Profils gibt es verschiedene Profilversionen, die andere Personen Informationen über sich bereitstellen. Twitter ist ein Beispiel dafür, hier werden eher weniger Profilinformationen bereitgestellt, denn dort wird der Kontakt eher durch Tweets erreicht und eigene Bilder, die geteilt werden. Viele Informationen stehen dem Besitzer des Profils nicht bereit, denn der Platz dafür ist zu begrenzt. Für ein Profilbild ist aber immer ausreichend Platz. Jobbörsen verlangen ganz andere Informationen, denn hier stehen die Ausbildungen und Qualifikationen im Vordergrund. Ein Profilbild ist dort wie ein Bewerbungsbild und der Profiltext ähnelt einer Bewerbung, in der nur die besten Vorzüge der Person dargestellt werden. Soziale Communitys können mit allen Informationen gefüllt werden, die der Besitzer des Profils für richtig oder wichtig hält. Auch können alle Bilder als Profilbild genutzt werden, die für einen selber infrage kommen. Das Profil wird mit Informationen über Hobbys, Wohnort, weitere Kontaktdaten oder mehr gefüllt. Es gibt dort nicht nur ein Profilbild, sondern auch Videos, ganze Galerien, die die Person besser für andere darstellen oder präsentieren sollen. Eine andere Version des Profils wird bei Partnerbörsen gefunden, denn hier werden Informationen wie die Wünsche an den neuen Partner oder auch intime Daten weitergegeben, die wichtig für eine Information sein könnten.

Beispiel

Mit deinem Facebook-Profil und anderen Social-Media-Accounts kannst du dich ganz einfach bei einem neuen Service im Internet anmelden, schnell und einfach. Allerdings gibt man mehr Informationen über sich weiter als nötig. Wenn man im Internet einkaufen möchtet, legt man in der Regel ein Konto auf der jeweiligen Plattform an. Das geht per Mail – also mit Adresse eintragen, Link bestätigen, Passwort merken. Oder sehr oft, indem man sich zum Beispiel mit dem vorhandenen Facebook-Profil – einem anderen Social-Media-Profil anmeldet. Dann entfällt ein Teil dieser Prozedur. Mit nur einem Klick werden beide Konten miteinander verbunden. Darum wird diese Anmeldeart auch Single-Sign-On (SSO) beziehungsweise in diesem Fall Social-Sign-In genannt, weil man sich über die sozialen Netzwerke einloggt. Doch die Bequemlichkeit hat ihre Tücken. Denn wenn das Passwort für das Social-Media-Profil in die falschen Hände gelangt, kann unter Umständen der Zugang zu den anderen Plattformen gleich mitgeliefert werden. Das ist dann besonders gefährlich, wenn dort Bank- oder Kreditkarten Informationen hinterlegt sind. Dann könnte jemand leicht auf fremde Kosten einkaufen.

Vorteile

Das Netzwerk verbindet Menschen und lässt andere an seinem Leben gewollt teilhaben. Neue Kontakte werden online viel schneller geknüpft, vor allem dann, wenn man dieselben Interessen vertritt.

Nachteile

Die Plattform, die man nutzt, um sich auf anderen Seiten anzumelden, kann von dort aus eine ganze Menge Informationen über einen sammeln: Wo kauft man ein? Was kauft man ein? Wie oft? In welcher Größenordnung? In welcher Preisklasse? All diese Informationen dienen dazu, ein sehr genaues Konsumentenbild von einem selbst zu erstellen. Diese Informationen werden an andere verkauft, und so kommt es, dass man an vielen Stellen Werbung für Produkte sieht, die in Zusammenhang mit dem eigenen Verhalten stehen. Anhand der eigenen angenommenen Kaufkraft kann aber noch etwas anderes passieren: Onlineshops variieren ihre Preise. Je nachdem, ob man als Person bekannt ist oder nicht, der auch mal teurere Produkte kauft, könnten also die Preise im Netz höher angesetzt werden als für andere.

Tipps

Wenn man das alles nicht möchte, dann registriert man sich besser bei jeder neuen Seite mit deiner Mailadresse neu. Außerdem kann es sinnvoll sein, in den entsprechenden Profilen auf den Social-Media-Seiten nachzuschauen, ob man dort alle entsprechenden Rechte eingeräumt hat – und vor allem: welche.

Quellen