Geo-conquesting

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Version vom 29. August 2020, 17:56 Uhr von Arctic (Diskussion | Beiträge) (Geo-Conquesting, eine Form des Geo-Fencing, das einen virtuellen, geographischen "Zaun" um konkurrierende Unternehmen zieht, um automatisch Werbebotschaften für das eigene Unternehmen zu versenden.)
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Das Geo-Conquesting ist den Location-Based Services (LBS) oder genauer dem Location-Based Advertising unterzuordnen und beschreibt eine spezifische Form des Geo-Fencing. Dabei wird ein virtueller, geographischer "Zaun" um z. B. die Filialen einer Modekette "gezogen". Kommt ein Kunde, der die App der Kette installiert und die geographische Ortung aktiviert hat über diese Grenze, erhält dieser automatisch eine Werbebotschaft der Filiale. Dies kann ein Rabattangebot sein, ein Gutschein oder ähnliches, um ihn zum Besuch der Filiale zu animieren.

Geo-Conquesting geht mit dieser Technik noch einen Schritt weiter. Hier werden diese geographischen "Zäune" nun um Filialen der Konkurrenz gelegt. Das Prinzip ist das gleiche - überschreitet eine Person mit der App und aktivierter geographischer Ortung diesen "Zaun", so wird automatisch eine Werbenachricht "getriggert". In diesem Fall jedoch um den Benutzer zur Umkehr zu bewegen, also weg vom Konkurrenten und hin zur eigenen Filiale. Dies sind oft besonders gute Angebote, die die Konkurrenz schlechter bzw. das eigene Unternehmen attraktiver aussehen lassen sollen. (Quelle: [1]) Ein Beispiel dafür lieferte die amerikanische Kette "Wholefoods", die das Geo-Conquesting erfolgreich eingesetzt hat (Englisch). (Quelle: [2])

Diese Technik bzw. Vorgehensweise ist rechtlich legitim, wenn der Benutzer der geographischen Ortsbestimmung zugestimmt hat und die Möglichkeit besteht, diese Zustimmung auch wieder zu entziehen (Opt-out). (Quelle: [3])