Double Opt-in: Unterschied zwischen den Versionen
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Dies soll den Empfänger vor unerwünschten Werbemails und den Absender vor Abmahnungen und Unterlassungsklagen schützen. | Dies soll den Empfänger vor unerwünschten Werbemails und den Absender vor Abmahnungen und Unterlassungsklagen schützen. | ||
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'''3.''' Erst mit dem Klick auf den Bestätigungslink wird der Nutzer in den E-Mail Verteiler aufgenommen. Somit wird gewährleistet, dass die hinter der E-Mail-Adresse stehende Person dem Empfang der E-Mails ausdrücklich zustimmt. | '''3.''' Erst mit dem Klick auf den Bestätigungslink wird der Nutzer in den E-Mail Verteiler aufgenommen. Somit wird gewährleistet, dass die hinter der E-Mail-Adresse stehende Person dem Empfang der E-Mails ausdrücklich zustimmt. |
Aktuelle Version vom 28. Dezember 2017, 18:48 Uhr
Unter dem Begriff Double Opt-In (frei übersetzt: doppelte Entscheidung) versteht man das Verfahren der zweistufiges Zustimmung eines Eintrags z.B. in den Verteiler eines Newsletters. Bei diesem Verfahren bestätigt der Empfänger, dass er tatsächlich der Inhaber der eingetragenen E-Mail ist und diese freiwillig dem Werbetreibenden zur Verfügung gestellt hat, um zukünftig E-Mails mit werbenden Inhalten von ihm zu erhalten.
Dies soll den Empfänger vor unerwünschten Werbemails und den Absender vor Abmahnungen und Unterlassungsklagen schützen.
Ablauf des Double Opt-In Verfahrens
1. Der Nutzer trägt sich einmalig in eine Abonnentengruppe ein (z.B. ein Online Newsletter-Formular)
2. Nach der Eintragung erhält der Nutzer eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.
3. Erst mit dem Klick auf den Bestätigungslink wird der Nutzer in den E-Mail Verteiler aufgenommen. Somit wird gewährleistet, dass die hinter der E-Mail-Adresse stehende Person dem Empfang der E-Mails ausdrücklich zustimmt.
4. Die Registrierung des Nutzers wird aktiviert und das Double Opt-In Verfahren ist abgeschlossen
Vorteile des Double Opt-In Verfahrens
• Der Empfänger soll durch dieses Verfahren vor Spam-Nachrichten geschützt werden.
• Schutz vor unerlaubten Eintragungen von E-Mail-Adressen durch Dritte.
• Es wird ausgeschlossen, dass der Empfänger eine falsche E-Mail Adresse angibt.
• Erhöhung der Verteilerqualität des Anbieters, da nur gültige E-Mail-Adressen aufgenommen werden.
• Mit dem Erhalt des Bestätigungslinks, wird dem Empfänger die Möglichkeit gegeben seine erste Entscheidung zu revidieren.
Weblinks
Onlinemarketing Praxis [1]
Rechtssicheres E-Mail Marketing: 9 Tipps, die Sie beim Erstellen und Versenden von Newslettern beachten sollten [2]