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	<title>Social Media Manager - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://somm.fernkurs-wiki.de/w/index.php?title=EU-Datenschutz-Grundverordnung_(DSGVO)&amp;diff=6274</id>
		<title>EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)</title>
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		<updated>2021-03-14T12:48:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: /* Zusammenfassende Übersicht der Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Inkrafttreten ==&lt;br /&gt;
Die im April 2016 vom EU-Parlament verabschiedete [http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=DE EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)] gilt zum Stichtag 25.05.2018 in allen EU-Mitgliedstaaten. Eingeschlossen sind auch Unternehmen mit Niederlassungen außerhalb der EU, die personenbezogene Daten erheben und verarbeiten, um Personen innerhalb der EU Waren oder Dienstleistungen anzubieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DSGVO löst mit Inkrafttreten das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ab. Ergänzend gilt in Deutschland neben weiteren nationalen Gesetzen wie dem [http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/index.html TMG] oder [http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/index.html UWG] das [https://dsgvo-gesetz.de/bdsg-neu/ BDSG-neu] als Teil des Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU (DSAnpUG-EU). Grund für das zusätzliche BDSG-neu ist, dass die DSGVO Öffnungsklauseln enthält, die es jedem EU-Mitgliedsstaat erlaubt, Sachverhalte konkreter zu regeln oder national stärker einzuschränken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel der DSGVO und Historie ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat die EU lediglich Datenschutz-&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien&amp;#039;&amp;#039; erlassen, die von den Mitgliedsstaaten erst noch in nationales Recht umgesetzt werden mussten. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in Deutschland umgesetzt ...&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995 Datenschutzrichtlinie (95/46/EG)&lt;br /&gt;
|über eine Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes im Mai 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ePrivacy-Richtlinie (2002/58/EG) plus Änderungsvorschrift (2009/136/EG), auch &amp;quot;Cookie-Richtlinie&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|über bereits bestehende Regelungen im TMG gemäß [https://www.telemedicus.info/uploads/Dokumente/COCOM11-20QuestionnaireonArt.53e-PrivacyDir.pdf Stellungnahme zur Umsetzung der ePrivacy-Richtlinie der Bundesregierung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch wurde über EU-Richtlinien nicht in allen EU-Ländern ein gleiches Maß an nationalen Gesetzgebungen erreicht, so dass sich die EU für die Einführung einer einheitlichen Rechtsgrundlage entschieden hat - siehe [https://dsgvo-gesetz.de/erwaegungsgruende/nr-9/  Erwägungsgrund 9] der DSGVO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;“Die Ziele und Grundsätze der Richtlinie 95/46/EG besitzen nach wie vor Gültigkeit, doch hat die Richtlinie nicht verhindern können, dass der Datenschutz in der Union unterschiedlich gehandhabt wird, Rechtsunsicherheit besteht oder in der Öffentlichkeit die Meinung weit verbreitet ist, dass erhebliche Risiken für den Schutz natürlicher Personen bestehen, insbesondere im Zusammenhang mit der Benutzung des Internets.”&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf keiner Gesetzgebung im Bundestag, um auch in Deutschland Gültigkeit zu erlangen. Die DSGVO wirkt direkt, ab 25.05.2018, auf die nationale Rechtsordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der DSGVO ist es somit, ein einheitliches Regelwerk in der ganzen EU zum Schutz personenbezogener Daten zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechte der betroffenen Personen ==&lt;br /&gt;
Die Rechte der Personen sind im [https://dsgvo-gesetz.de/kapitel-3/ Kapitel III], Artikel 12-23 geregelt.&lt;br /&gt;
*Abschnitt 1 - Transparenz und Modalitäten&lt;br /&gt;
*Abschnitt 2 - Informationspflicht und Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten&lt;br /&gt;
*Abschnitt 3 - Berichtigung und Löschung&lt;br /&gt;
*Abschnitt 4 - Widerspruchsrecht und automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall&lt;br /&gt;
*Abschnitt 5 - Beschränkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanktionen/Geldbußen ==&lt;br /&gt;
Die allgemeinen Bedingungen für die Verhängung von Geldbußen werden in [https://dsgvo-gesetz.de/art-83-dsgvo/ Artikel 83 DSGVO] geregelt. Im schlimmsten Fall werden gemäß Art. 83 Abs. 5 DSGVO bei Verstößen Geldbußen von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 20.000.000 EUR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder im Fall eines Unternehmens von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 4 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des vorangegangenen Geschäftsjahrs verhängt, je nachdem, welcher der Beträge höher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausforderungen für Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Die Umstellung der Datenschutzorganisation auf DSGVO-Konformität ist je nach Unternehmensgröße und Art/Umfang der Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten ein hochkomplexes Projekt. Damit Konformität mit den Regelungen der DSGVO hergestellt werden kann, müssen viele Instanzen zusammenarbeiten: Vom Top-Management, über den Datenschutzbeauftragten, ggf. Informationssicherheitsbeauftragten und diverse Fachabteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen müssen beispielsweise genau darlegen können, welche Daten sie in welchen Systemen, wie und warum verarbeiten und wie lange sie diese speichern. Die Informationspflichten sind in den Artikeln [https://dsgvo-gesetz.de/art-13-dsgvo/ 13] und [https://dsgvo-gesetz.de/art-14-dsgvo/ 14] DSGVO geregelt. Erstmals in der Geschichte der Digitalisierung haben Personen ein Recht auf Vergessenwerden (siehe [https://dsgvo-gesetz.de/art-17-dsgvo/ Artikel 17 DSGVO]). Hierfür müssen Prozesse dargelegt bzw. bei Nichtvorhandensein implementiert werden. Gleichwohl tun sich jedoch hierdurch auch Chancen auf (Details siehe [http://www.absatzwirtschaft.de/herausforderungen-2018-datenschutzgrundverordnung-chance-und-herausforderung-zugleich-118995/ Beitrag auf absatzwirtschaft.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für den Einfluss der DSGVO auf Social Media ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Facebook]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: In Ihren Facebook-Profil Einstellungen können Sie folgende Datenschutz-Einstellungen hinterlegen: Sie können festlegen, wer ihr Profil anschauen kann und ob es außerhalb der Facebook Oberfläche von Suchmaschinen ausgelesen werden darf. Darüber hinaus können Sie festlegen, ob andere User des Netzwerks über Aktualisierungen ihres Profils informiert werden. Kontakte können blockiert und ausgeblendet werden und es besteht die Möglichkeit mithilfe der Aktivierung eines zweistufigen Überprüfung festzustellen, ob sich Dritte in ihren Account einloggen. siehe [https://www.datenschutz.org/facebook-datenschutz/ Beitrag auf Datenschutz.org]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse-Tools:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gemäß dem bisherigen BDSG dürfen Daten nur anonymisiert für Auswertungen herangezogen werden. Unter der neuen Gesetzgebung sind jedoch weitaus höhere Bußgelder zu erwarten. Details können einem [https://converlytics.com/2017/02/opt-out-web-analyse-tools/ Beitrag auf converlytics.com] entnommen werden. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotos:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Einfluss der DSGVO auf den Umgang mit Fotos sind nach Einschätzung eines [http://www.socialmedia-und-recht.de/2018/02/16/fotos-und-die-ds-gvo/ Beitrags auf socialmedia-und-recht.de] noch unklar. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Social Listening:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In diesem Bereich werden die Rechte der Betroffen nach Einschätzung eines [http://www.socialmedia-und-recht.de/2017/05/01/rechtliche-rahmenbedingungen-des-social-listening/ Beitrags auf socialmedia-und-recht.de] eher abgeschwächt. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Social plug-in]]s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Auswirkungen auf Social plug-ins (z. B. Like-/Gefällt-mir Button) lassen sich nicht kurz fassen und können in einem [https://social-media-online-marketing.de/social-media-datenschutz/ Beitrag auf social-media-online-marketing.de] detailliert nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassende Übersicht der Quellen ==&lt;br /&gt;
*http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?qid=1523301600227&amp;amp;uri=CELEX:32016R0679 bzw. http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=EN&lt;br /&gt;
*https://dsgvo-gesetz.de/&lt;br /&gt;
*https://www.telemedicus.info/article/2722-Die-Stellungnahme-der-Bundesregierung-zur-Cookie-Richtlinie.html&lt;br /&gt;
*http://www.absatzwirtschaft.de/herausforderungen-2018-datenschutzgrundverordnung-chance-und-herausforderung-zugleich-118995/)&lt;br /&gt;
*https://social-media-online-marketing.de/social-media-datenschutz/&lt;br /&gt;
*https://converlytics.com/2017/02/opt-out-web-analyse-tools/&lt;br /&gt;
*http://www.socialmedia-und-recht.de/2018/02/16/fotos-und-die-ds-gvo/&lt;br /&gt;
*http://www.thomashutter.com/index.php/2018/01/facebook-engagement-fuer-datenschutz-und-privatsphaere-unter-der-datenschutz-grundverordnung-dsgvo/&lt;br /&gt;
*http://www.socialmedia-und-recht.de/2017/05/01/rechtliche-rahmenbedingungen-des-social-listening/&lt;br /&gt;
https://www.datenschutz.org/facebook-datenschutz/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
	</entry>
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		<id>https://somm.fernkurs-wiki.de/w/index.php?title=EU-Datenschutz-Grundverordnung_(DSGVO)&amp;diff=6273</id>
		<title>EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)</title>
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		<updated>2021-03-14T12:48:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: /* Beispiele für den Einfluss der DSGVO auf Social Media */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Inkrafttreten ==&lt;br /&gt;
Die im April 2016 vom EU-Parlament verabschiedete [http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=DE EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)] gilt zum Stichtag 25.05.2018 in allen EU-Mitgliedstaaten. Eingeschlossen sind auch Unternehmen mit Niederlassungen außerhalb der EU, die personenbezogene Daten erheben und verarbeiten, um Personen innerhalb der EU Waren oder Dienstleistungen anzubieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DSGVO löst mit Inkrafttreten das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ab. Ergänzend gilt in Deutschland neben weiteren nationalen Gesetzen wie dem [http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/index.html TMG] oder [http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/index.html UWG] das [https://dsgvo-gesetz.de/bdsg-neu/ BDSG-neu] als Teil des Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU (DSAnpUG-EU). Grund für das zusätzliche BDSG-neu ist, dass die DSGVO Öffnungsklauseln enthält, die es jedem EU-Mitgliedsstaat erlaubt, Sachverhalte konkreter zu regeln oder national stärker einzuschränken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel der DSGVO und Historie ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat die EU lediglich Datenschutz-&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien&amp;#039;&amp;#039; erlassen, die von den Mitgliedsstaaten erst noch in nationales Recht umgesetzt werden mussten. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in Deutschland umgesetzt ...&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995 Datenschutzrichtlinie (95/46/EG)&lt;br /&gt;
|über eine Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes im Mai 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ePrivacy-Richtlinie (2002/58/EG) plus Änderungsvorschrift (2009/136/EG), auch &amp;quot;Cookie-Richtlinie&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|über bereits bestehende Regelungen im TMG gemäß [https://www.telemedicus.info/uploads/Dokumente/COCOM11-20QuestionnaireonArt.53e-PrivacyDir.pdf Stellungnahme zur Umsetzung der ePrivacy-Richtlinie der Bundesregierung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch wurde über EU-Richtlinien nicht in allen EU-Ländern ein gleiches Maß an nationalen Gesetzgebungen erreicht, so dass sich die EU für die Einführung einer einheitlichen Rechtsgrundlage entschieden hat - siehe [https://dsgvo-gesetz.de/erwaegungsgruende/nr-9/  Erwägungsgrund 9] der DSGVO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;“Die Ziele und Grundsätze der Richtlinie 95/46/EG besitzen nach wie vor Gültigkeit, doch hat die Richtlinie nicht verhindern können, dass der Datenschutz in der Union unterschiedlich gehandhabt wird, Rechtsunsicherheit besteht oder in der Öffentlichkeit die Meinung weit verbreitet ist, dass erhebliche Risiken für den Schutz natürlicher Personen bestehen, insbesondere im Zusammenhang mit der Benutzung des Internets.”&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf keiner Gesetzgebung im Bundestag, um auch in Deutschland Gültigkeit zu erlangen. Die DSGVO wirkt direkt, ab 25.05.2018, auf die nationale Rechtsordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der DSGVO ist es somit, ein einheitliches Regelwerk in der ganzen EU zum Schutz personenbezogener Daten zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechte der betroffenen Personen ==&lt;br /&gt;
Die Rechte der Personen sind im [https://dsgvo-gesetz.de/kapitel-3/ Kapitel III], Artikel 12-23 geregelt.&lt;br /&gt;
*Abschnitt 1 - Transparenz und Modalitäten&lt;br /&gt;
*Abschnitt 2 - Informationspflicht und Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten&lt;br /&gt;
*Abschnitt 3 - Berichtigung und Löschung&lt;br /&gt;
*Abschnitt 4 - Widerspruchsrecht und automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall&lt;br /&gt;
*Abschnitt 5 - Beschränkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanktionen/Geldbußen ==&lt;br /&gt;
Die allgemeinen Bedingungen für die Verhängung von Geldbußen werden in [https://dsgvo-gesetz.de/art-83-dsgvo/ Artikel 83 DSGVO] geregelt. Im schlimmsten Fall werden gemäß Art. 83 Abs. 5 DSGVO bei Verstößen Geldbußen von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 20.000.000 EUR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder im Fall eines Unternehmens von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 4 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des vorangegangenen Geschäftsjahrs verhängt, je nachdem, welcher der Beträge höher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausforderungen für Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Die Umstellung der Datenschutzorganisation auf DSGVO-Konformität ist je nach Unternehmensgröße und Art/Umfang der Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten ein hochkomplexes Projekt. Damit Konformität mit den Regelungen der DSGVO hergestellt werden kann, müssen viele Instanzen zusammenarbeiten: Vom Top-Management, über den Datenschutzbeauftragten, ggf. Informationssicherheitsbeauftragten und diverse Fachabteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen müssen beispielsweise genau darlegen können, welche Daten sie in welchen Systemen, wie und warum verarbeiten und wie lange sie diese speichern. Die Informationspflichten sind in den Artikeln [https://dsgvo-gesetz.de/art-13-dsgvo/ 13] und [https://dsgvo-gesetz.de/art-14-dsgvo/ 14] DSGVO geregelt. Erstmals in der Geschichte der Digitalisierung haben Personen ein Recht auf Vergessenwerden (siehe [https://dsgvo-gesetz.de/art-17-dsgvo/ Artikel 17 DSGVO]). Hierfür müssen Prozesse dargelegt bzw. bei Nichtvorhandensein implementiert werden. Gleichwohl tun sich jedoch hierdurch auch Chancen auf (Details siehe [http://www.absatzwirtschaft.de/herausforderungen-2018-datenschutzgrundverordnung-chance-und-herausforderung-zugleich-118995/ Beitrag auf absatzwirtschaft.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für den Einfluss der DSGVO auf Social Media ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Facebook]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: In Ihren Facebook-Profil Einstellungen können Sie folgende Datenschutz-Einstellungen hinterlegen: Sie können festlegen, wer ihr Profil anschauen kann und ob es außerhalb der Facebook Oberfläche von Suchmaschinen ausgelesen werden darf. Darüber hinaus können Sie festlegen, ob andere User des Netzwerks über Aktualisierungen ihres Profils informiert werden. Kontakte können blockiert und ausgeblendet werden und es besteht die Möglichkeit mithilfe der Aktivierung eines zweistufigen Überprüfung festzustellen, ob sich Dritte in ihren Account einloggen. siehe [https://www.datenschutz.org/facebook-datenschutz/ Beitrag auf Datenschutz.org]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse-Tools:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gemäß dem bisherigen BDSG dürfen Daten nur anonymisiert für Auswertungen herangezogen werden. Unter der neuen Gesetzgebung sind jedoch weitaus höhere Bußgelder zu erwarten. Details können einem [https://converlytics.com/2017/02/opt-out-web-analyse-tools/ Beitrag auf converlytics.com] entnommen werden. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotos:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Einfluss der DSGVO auf den Umgang mit Fotos sind nach Einschätzung eines [http://www.socialmedia-und-recht.de/2018/02/16/fotos-und-die-ds-gvo/ Beitrags auf socialmedia-und-recht.de] noch unklar. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Social Listening:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In diesem Bereich werden die Rechte der Betroffen nach Einschätzung eines [http://www.socialmedia-und-recht.de/2017/05/01/rechtliche-rahmenbedingungen-des-social-listening/ Beitrags auf socialmedia-und-recht.de] eher abgeschwächt. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Social plug-in]]s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Auswirkungen auf Social plug-ins (z. B. Like-/Gefällt-mir Button) lassen sich nicht kurz fassen und können in einem [https://social-media-online-marketing.de/social-media-datenschutz/ Beitrag auf social-media-online-marketing.de] detailliert nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassende Übersicht der Quellen ==&lt;br /&gt;
*http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?qid=1523301600227&amp;amp;uri=CELEX:32016R0679 bzw. http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=EN&lt;br /&gt;
*https://dsgvo-gesetz.de/&lt;br /&gt;
*https://www.telemedicus.info/article/2722-Die-Stellungnahme-der-Bundesregierung-zur-Cookie-Richtlinie.html&lt;br /&gt;
*http://www.absatzwirtschaft.de/herausforderungen-2018-datenschutzgrundverordnung-chance-und-herausforderung-zugleich-118995/)&lt;br /&gt;
*https://social-media-online-marketing.de/social-media-datenschutz/&lt;br /&gt;
*https://converlytics.com/2017/02/opt-out-web-analyse-tools/&lt;br /&gt;
*http://www.socialmedia-und-recht.de/2018/02/16/fotos-und-die-ds-gvo/&lt;br /&gt;
*http://www.thomashutter.com/index.php/2018/01/facebook-engagement-fuer-datenschutz-und-privatsphaere-unter-der-datenschutz-grundverordnung-dsgvo/&lt;br /&gt;
*http://www.socialmedia-und-recht.de/2017/05/01/rechtliche-rahmenbedingungen-des-social-listening/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
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		<title>EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)</title>
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		<updated>2021-03-14T12:47:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: /* Beispiele für den Einfluss der DSGVO auf Social Media (Stand April 2018) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Inkrafttreten ==&lt;br /&gt;
Die im April 2016 vom EU-Parlament verabschiedete [http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=DE EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)] gilt zum Stichtag 25.05.2018 in allen EU-Mitgliedstaaten. Eingeschlossen sind auch Unternehmen mit Niederlassungen außerhalb der EU, die personenbezogene Daten erheben und verarbeiten, um Personen innerhalb der EU Waren oder Dienstleistungen anzubieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DSGVO löst mit Inkrafttreten das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ab. Ergänzend gilt in Deutschland neben weiteren nationalen Gesetzen wie dem [http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/index.html TMG] oder [http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/index.html UWG] das [https://dsgvo-gesetz.de/bdsg-neu/ BDSG-neu] als Teil des Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU (DSAnpUG-EU). Grund für das zusätzliche BDSG-neu ist, dass die DSGVO Öffnungsklauseln enthält, die es jedem EU-Mitgliedsstaat erlaubt, Sachverhalte konkreter zu regeln oder national stärker einzuschränken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel der DSGVO und Historie ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat die EU lediglich Datenschutz-&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien&amp;#039;&amp;#039; erlassen, die von den Mitgliedsstaaten erst noch in nationales Recht umgesetzt werden mussten. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in Deutschland umgesetzt ...&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995 Datenschutzrichtlinie (95/46/EG)&lt;br /&gt;
|über eine Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes im Mai 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ePrivacy-Richtlinie (2002/58/EG) plus Änderungsvorschrift (2009/136/EG), auch &amp;quot;Cookie-Richtlinie&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|über bereits bestehende Regelungen im TMG gemäß [https://www.telemedicus.info/uploads/Dokumente/COCOM11-20QuestionnaireonArt.53e-PrivacyDir.pdf Stellungnahme zur Umsetzung der ePrivacy-Richtlinie der Bundesregierung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch wurde über EU-Richtlinien nicht in allen EU-Ländern ein gleiches Maß an nationalen Gesetzgebungen erreicht, so dass sich die EU für die Einführung einer einheitlichen Rechtsgrundlage entschieden hat - siehe [https://dsgvo-gesetz.de/erwaegungsgruende/nr-9/  Erwägungsgrund 9] der DSGVO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;“Die Ziele und Grundsätze der Richtlinie 95/46/EG besitzen nach wie vor Gültigkeit, doch hat die Richtlinie nicht verhindern können, dass der Datenschutz in der Union unterschiedlich gehandhabt wird, Rechtsunsicherheit besteht oder in der Öffentlichkeit die Meinung weit verbreitet ist, dass erhebliche Risiken für den Schutz natürlicher Personen bestehen, insbesondere im Zusammenhang mit der Benutzung des Internets.”&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf keiner Gesetzgebung im Bundestag, um auch in Deutschland Gültigkeit zu erlangen. Die DSGVO wirkt direkt, ab 25.05.2018, auf die nationale Rechtsordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der DSGVO ist es somit, ein einheitliches Regelwerk in der ganzen EU zum Schutz personenbezogener Daten zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechte der betroffenen Personen ==&lt;br /&gt;
Die Rechte der Personen sind im [https://dsgvo-gesetz.de/kapitel-3/ Kapitel III], Artikel 12-23 geregelt.&lt;br /&gt;
*Abschnitt 1 - Transparenz und Modalitäten&lt;br /&gt;
*Abschnitt 2 - Informationspflicht und Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten&lt;br /&gt;
*Abschnitt 3 - Berichtigung und Löschung&lt;br /&gt;
*Abschnitt 4 - Widerspruchsrecht und automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall&lt;br /&gt;
*Abschnitt 5 - Beschränkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanktionen/Geldbußen ==&lt;br /&gt;
Die allgemeinen Bedingungen für die Verhängung von Geldbußen werden in [https://dsgvo-gesetz.de/art-83-dsgvo/ Artikel 83 DSGVO] geregelt. Im schlimmsten Fall werden gemäß Art. 83 Abs. 5 DSGVO bei Verstößen Geldbußen von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 20.000.000 EUR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder im Fall eines Unternehmens von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 4 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des vorangegangenen Geschäftsjahrs verhängt, je nachdem, welcher der Beträge höher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausforderungen für Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Die Umstellung der Datenschutzorganisation auf DSGVO-Konformität ist je nach Unternehmensgröße und Art/Umfang der Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten ein hochkomplexes Projekt. Damit Konformität mit den Regelungen der DSGVO hergestellt werden kann, müssen viele Instanzen zusammenarbeiten: Vom Top-Management, über den Datenschutzbeauftragten, ggf. Informationssicherheitsbeauftragten und diverse Fachabteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen müssen beispielsweise genau darlegen können, welche Daten sie in welchen Systemen, wie und warum verarbeiten und wie lange sie diese speichern. Die Informationspflichten sind in den Artikeln [https://dsgvo-gesetz.de/art-13-dsgvo/ 13] und [https://dsgvo-gesetz.de/art-14-dsgvo/ 14] DSGVO geregelt. Erstmals in der Geschichte der Digitalisierung haben Personen ein Recht auf Vergessenwerden (siehe [https://dsgvo-gesetz.de/art-17-dsgvo/ Artikel 17 DSGVO]). Hierfür müssen Prozesse dargelegt bzw. bei Nichtvorhandensein implementiert werden. Gleichwohl tun sich jedoch hierdurch auch Chancen auf (Details siehe [http://www.absatzwirtschaft.de/herausforderungen-2018-datenschutzgrundverordnung-chance-und-herausforderung-zugleich-118995/ Beitrag auf absatzwirtschaft.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für den Einfluss der DSGVO auf Social Media (Stand April 2018)==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Facebook]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: In Ihren Facebook-Profil Einstellungen können Sie folgende Datenschutz-Einstellungen hinterlegen: Sie können festlegen, wer ihr Profil anschauen kann und ob es außerhalb der Facebook Oberfläche von Suchmaschinen ausgelesen werden darf. Darüber hinaus können Sie festlegen, ob andere User des Netzwerks über Aktualisierungen ihres Profils informiert werden. Kontakte können blockiert und ausgeblendet werden und es besteht die Möglichkeit mithilfe der Aktivierung eines zweistufigen Überprüfung festzustellen, ob sich Dritte in ihren Account einloggen. siehe [https://www.datenschutz.org/facebook-datenschutz/ Beitrag auf Datenschutz.org]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse-Tools:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gemäß dem bisherigen BDSG dürfen Daten nur anonymisiert für Auswertungen herangezogen werden. Unter der neuen Gesetzgebung sind jedoch weitaus höhere Bußgelder zu erwarten. Details können einem [https://converlytics.com/2017/02/opt-out-web-analyse-tools/ Beitrag auf converlytics.com] entnommen werden. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotos:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Einfluss der DSGVO auf den Umgang mit Fotos sind nach Einschätzung eines [http://www.socialmedia-und-recht.de/2018/02/16/fotos-und-die-ds-gvo/ Beitrags auf socialmedia-und-recht.de] noch unklar. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Social Listening:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In diesem Bereich werden die Rechte der Betroffen nach Einschätzung eines [http://www.socialmedia-und-recht.de/2017/05/01/rechtliche-rahmenbedingungen-des-social-listening/ Beitrags auf socialmedia-und-recht.de] eher abgeschwächt. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Social plug-in]]s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Auswirkungen auf Social plug-ins (z. B. Like-/Gefällt-mir Button) lassen sich nicht kurz fassen und können in einem [https://social-media-online-marketing.de/social-media-datenschutz/ Beitrag auf social-media-online-marketing.de] detailliert nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassende Übersicht der Quellen ==&lt;br /&gt;
*http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?qid=1523301600227&amp;amp;uri=CELEX:32016R0679 bzw. http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=EN&lt;br /&gt;
*https://dsgvo-gesetz.de/&lt;br /&gt;
*https://www.telemedicus.info/article/2722-Die-Stellungnahme-der-Bundesregierung-zur-Cookie-Richtlinie.html&lt;br /&gt;
*http://www.absatzwirtschaft.de/herausforderungen-2018-datenschutzgrundverordnung-chance-und-herausforderung-zugleich-118995/)&lt;br /&gt;
*https://social-media-online-marketing.de/social-media-datenschutz/&lt;br /&gt;
*https://converlytics.com/2017/02/opt-out-web-analyse-tools/&lt;br /&gt;
*http://www.socialmedia-und-recht.de/2018/02/16/fotos-und-die-ds-gvo/&lt;br /&gt;
*http://www.thomashutter.com/index.php/2018/01/facebook-engagement-fuer-datenschutz-und-privatsphaere-unter-der-datenschutz-grundverordnung-dsgvo/&lt;br /&gt;
*http://www.socialmedia-und-recht.de/2017/05/01/rechtliche-rahmenbedingungen-des-social-listening/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://somm.fernkurs-wiki.de/w/index.php?title=EU-Datenschutz-Grundverordnung_(DSGVO)&amp;diff=6271</id>
		<title>EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)</title>
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		<updated>2021-03-14T12:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: /* Beispiele für den Einfluss der DSGVO auf Social Media (Stand April 2018) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Inkrafttreten ==&lt;br /&gt;
Die im April 2016 vom EU-Parlament verabschiedete [http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=DE EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)] gilt zum Stichtag 25.05.2018 in allen EU-Mitgliedstaaten. Eingeschlossen sind auch Unternehmen mit Niederlassungen außerhalb der EU, die personenbezogene Daten erheben und verarbeiten, um Personen innerhalb der EU Waren oder Dienstleistungen anzubieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DSGVO löst mit Inkrafttreten das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ab. Ergänzend gilt in Deutschland neben weiteren nationalen Gesetzen wie dem [http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/index.html TMG] oder [http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/index.html UWG] das [https://dsgvo-gesetz.de/bdsg-neu/ BDSG-neu] als Teil des Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU (DSAnpUG-EU). Grund für das zusätzliche BDSG-neu ist, dass die DSGVO Öffnungsklauseln enthält, die es jedem EU-Mitgliedsstaat erlaubt, Sachverhalte konkreter zu regeln oder national stärker einzuschränken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel der DSGVO und Historie ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat die EU lediglich Datenschutz-&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien&amp;#039;&amp;#039; erlassen, die von den Mitgliedsstaaten erst noch in nationales Recht umgesetzt werden mussten. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in Deutschland umgesetzt ...&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995 Datenschutzrichtlinie (95/46/EG)&lt;br /&gt;
|über eine Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes im Mai 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ePrivacy-Richtlinie (2002/58/EG) plus Änderungsvorschrift (2009/136/EG), auch &amp;quot;Cookie-Richtlinie&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|über bereits bestehende Regelungen im TMG gemäß [https://www.telemedicus.info/uploads/Dokumente/COCOM11-20QuestionnaireonArt.53e-PrivacyDir.pdf Stellungnahme zur Umsetzung der ePrivacy-Richtlinie der Bundesregierung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch wurde über EU-Richtlinien nicht in allen EU-Ländern ein gleiches Maß an nationalen Gesetzgebungen erreicht, so dass sich die EU für die Einführung einer einheitlichen Rechtsgrundlage entschieden hat - siehe [https://dsgvo-gesetz.de/erwaegungsgruende/nr-9/  Erwägungsgrund 9] der DSGVO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;“Die Ziele und Grundsätze der Richtlinie 95/46/EG besitzen nach wie vor Gültigkeit, doch hat die Richtlinie nicht verhindern können, dass der Datenschutz in der Union unterschiedlich gehandhabt wird, Rechtsunsicherheit besteht oder in der Öffentlichkeit die Meinung weit verbreitet ist, dass erhebliche Risiken für den Schutz natürlicher Personen bestehen, insbesondere im Zusammenhang mit der Benutzung des Internets.”&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf keiner Gesetzgebung im Bundestag, um auch in Deutschland Gültigkeit zu erlangen. Die DSGVO wirkt direkt, ab 25.05.2018, auf die nationale Rechtsordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der DSGVO ist es somit, ein einheitliches Regelwerk in der ganzen EU zum Schutz personenbezogener Daten zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechte der betroffenen Personen ==&lt;br /&gt;
Die Rechte der Personen sind im [https://dsgvo-gesetz.de/kapitel-3/ Kapitel III], Artikel 12-23 geregelt.&lt;br /&gt;
*Abschnitt 1 - Transparenz und Modalitäten&lt;br /&gt;
*Abschnitt 2 - Informationspflicht und Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten&lt;br /&gt;
*Abschnitt 3 - Berichtigung und Löschung&lt;br /&gt;
*Abschnitt 4 - Widerspruchsrecht und automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall&lt;br /&gt;
*Abschnitt 5 - Beschränkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanktionen/Geldbußen ==&lt;br /&gt;
Die allgemeinen Bedingungen für die Verhängung von Geldbußen werden in [https://dsgvo-gesetz.de/art-83-dsgvo/ Artikel 83 DSGVO] geregelt. Im schlimmsten Fall werden gemäß Art. 83 Abs. 5 DSGVO bei Verstößen Geldbußen von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 20.000.000 EUR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder im Fall eines Unternehmens von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 4 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des vorangegangenen Geschäftsjahrs verhängt, je nachdem, welcher der Beträge höher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausforderungen für Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Die Umstellung der Datenschutzorganisation auf DSGVO-Konformität ist je nach Unternehmensgröße und Art/Umfang der Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten ein hochkomplexes Projekt. Damit Konformität mit den Regelungen der DSGVO hergestellt werden kann, müssen viele Instanzen zusammenarbeiten: Vom Top-Management, über den Datenschutzbeauftragten, ggf. Informationssicherheitsbeauftragten und diverse Fachabteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen müssen beispielsweise genau darlegen können, welche Daten sie in welchen Systemen, wie und warum verarbeiten und wie lange sie diese speichern. Die Informationspflichten sind in den Artikeln [https://dsgvo-gesetz.de/art-13-dsgvo/ 13] und [https://dsgvo-gesetz.de/art-14-dsgvo/ 14] DSGVO geregelt. Erstmals in der Geschichte der Digitalisierung haben Personen ein Recht auf Vergessenwerden (siehe [https://dsgvo-gesetz.de/art-17-dsgvo/ Artikel 17 DSGVO]). Hierfür müssen Prozesse dargelegt bzw. bei Nichtvorhandensein implementiert werden. Gleichwohl tun sich jedoch hierdurch auch Chancen auf (Details siehe [http://www.absatzwirtschaft.de/herausforderungen-2018-datenschutzgrundverordnung-chance-und-herausforderung-zugleich-118995/ Beitrag auf absatzwirtschaft.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für den Einfluss der DSGVO auf Social Media (Stand April 2018)==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Facebook]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: In Ihren Facebook-Profil Einstellungen können Sie folgende Datenschutz-Einstellungen hinterlegen: Sie können festlegen, wer ihr Profil anschauen kann und ob es außerhalb der Facebook Oberfläche von Suchmaschinen ausgelesen werden darf. Darüber hinaus können Sie festlegen, ob andere User des Netzwerks über Aktualisierungen ihres Profils informiert werden. Kontakte können blockiert und ausgeblendet werden und es besteht die Möglichkeit mithilfe der Aktivierung eines zweistufigen Überprüfung festzustellen, ob sich Dritte in ihren Account einloggen. siehe [https://www.datenschutz.org/facebook-datenschutz/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse-Tools:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gemäß dem bisherigen BDSG dürfen Daten nur anonymisiert für Auswertungen herangezogen werden. Unter der neuen Gesetzgebung sind jedoch weitaus höhere Bußgelder zu erwarten. Details können einem [https://converlytics.com/2017/02/opt-out-web-analyse-tools/ Beitrag auf converlytics.com] entnommen werden. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotos:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Einfluss der DSGVO auf den Umgang mit Fotos sind nach Einschätzung eines [http://www.socialmedia-und-recht.de/2018/02/16/fotos-und-die-ds-gvo/ Beitrags auf socialmedia-und-recht.de] noch unklar. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Social Listening:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In diesem Bereich werden die Rechte der Betroffen nach Einschätzung eines [http://www.socialmedia-und-recht.de/2017/05/01/rechtliche-rahmenbedingungen-des-social-listening/ Beitrags auf socialmedia-und-recht.de] eher abgeschwächt. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Social plug-in]]s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Auswirkungen auf Social plug-ins (z. B. Like-/Gefällt-mir Button) lassen sich nicht kurz fassen und können in einem [https://social-media-online-marketing.de/social-media-datenschutz/ Beitrag auf social-media-online-marketing.de] detailliert nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassende Übersicht der Quellen ==&lt;br /&gt;
*http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?qid=1523301600227&amp;amp;uri=CELEX:32016R0679 bzw. http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=EN&lt;br /&gt;
*https://dsgvo-gesetz.de/&lt;br /&gt;
*https://www.telemedicus.info/article/2722-Die-Stellungnahme-der-Bundesregierung-zur-Cookie-Richtlinie.html&lt;br /&gt;
*http://www.absatzwirtschaft.de/herausforderungen-2018-datenschutzgrundverordnung-chance-und-herausforderung-zugleich-118995/)&lt;br /&gt;
*https://social-media-online-marketing.de/social-media-datenschutz/&lt;br /&gt;
*https://converlytics.com/2017/02/opt-out-web-analyse-tools/&lt;br /&gt;
*http://www.socialmedia-und-recht.de/2018/02/16/fotos-und-die-ds-gvo/&lt;br /&gt;
*http://www.thomashutter.com/index.php/2018/01/facebook-engagement-fuer-datenschutz-und-privatsphaere-unter-der-datenschutz-grundverordnung-dsgvo/&lt;br /&gt;
*http://www.socialmedia-und-recht.de/2017/05/01/rechtliche-rahmenbedingungen-des-social-listening/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://somm.fernkurs-wiki.de/w/index.php?title=EU-Datenschutz-Grundverordnung_(DSGVO)&amp;diff=6270</id>
		<title>EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://somm.fernkurs-wiki.de/w/index.php?title=EU-Datenschutz-Grundverordnung_(DSGVO)&amp;diff=6270"/>
		<updated>2021-03-14T12:40:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: /* Beispiele für den Einfluss der DSGVO auf Social Media (Stand April 2018) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Inkrafttreten ==&lt;br /&gt;
Die im April 2016 vom EU-Parlament verabschiedete [http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=DE EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)] gilt zum Stichtag 25.05.2018 in allen EU-Mitgliedstaaten. Eingeschlossen sind auch Unternehmen mit Niederlassungen außerhalb der EU, die personenbezogene Daten erheben und verarbeiten, um Personen innerhalb der EU Waren oder Dienstleistungen anzubieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DSGVO löst mit Inkrafttreten das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ab. Ergänzend gilt in Deutschland neben weiteren nationalen Gesetzen wie dem [http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/index.html TMG] oder [http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/index.html UWG] das [https://dsgvo-gesetz.de/bdsg-neu/ BDSG-neu] als Teil des Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU (DSAnpUG-EU). Grund für das zusätzliche BDSG-neu ist, dass die DSGVO Öffnungsklauseln enthält, die es jedem EU-Mitgliedsstaat erlaubt, Sachverhalte konkreter zu regeln oder national stärker einzuschränken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel der DSGVO und Historie ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat die EU lediglich Datenschutz-&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien&amp;#039;&amp;#039; erlassen, die von den Mitgliedsstaaten erst noch in nationales Recht umgesetzt werden mussten. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in Deutschland umgesetzt ...&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995 Datenschutzrichtlinie (95/46/EG)&lt;br /&gt;
|über eine Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes im Mai 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ePrivacy-Richtlinie (2002/58/EG) plus Änderungsvorschrift (2009/136/EG), auch &amp;quot;Cookie-Richtlinie&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|über bereits bestehende Regelungen im TMG gemäß [https://www.telemedicus.info/uploads/Dokumente/COCOM11-20QuestionnaireonArt.53e-PrivacyDir.pdf Stellungnahme zur Umsetzung der ePrivacy-Richtlinie der Bundesregierung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch wurde über EU-Richtlinien nicht in allen EU-Ländern ein gleiches Maß an nationalen Gesetzgebungen erreicht, so dass sich die EU für die Einführung einer einheitlichen Rechtsgrundlage entschieden hat - siehe [https://dsgvo-gesetz.de/erwaegungsgruende/nr-9/  Erwägungsgrund 9] der DSGVO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;“Die Ziele und Grundsätze der Richtlinie 95/46/EG besitzen nach wie vor Gültigkeit, doch hat die Richtlinie nicht verhindern können, dass der Datenschutz in der Union unterschiedlich gehandhabt wird, Rechtsunsicherheit besteht oder in der Öffentlichkeit die Meinung weit verbreitet ist, dass erhebliche Risiken für den Schutz natürlicher Personen bestehen, insbesondere im Zusammenhang mit der Benutzung des Internets.”&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf keiner Gesetzgebung im Bundestag, um auch in Deutschland Gültigkeit zu erlangen. Die DSGVO wirkt direkt, ab 25.05.2018, auf die nationale Rechtsordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der DSGVO ist es somit, ein einheitliches Regelwerk in der ganzen EU zum Schutz personenbezogener Daten zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechte der betroffenen Personen ==&lt;br /&gt;
Die Rechte der Personen sind im [https://dsgvo-gesetz.de/kapitel-3/ Kapitel III], Artikel 12-23 geregelt.&lt;br /&gt;
*Abschnitt 1 - Transparenz und Modalitäten&lt;br /&gt;
*Abschnitt 2 - Informationspflicht und Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten&lt;br /&gt;
*Abschnitt 3 - Berichtigung und Löschung&lt;br /&gt;
*Abschnitt 4 - Widerspruchsrecht und automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall&lt;br /&gt;
*Abschnitt 5 - Beschränkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanktionen/Geldbußen ==&lt;br /&gt;
Die allgemeinen Bedingungen für die Verhängung von Geldbußen werden in [https://dsgvo-gesetz.de/art-83-dsgvo/ Artikel 83 DSGVO] geregelt. Im schlimmsten Fall werden gemäß Art. 83 Abs. 5 DSGVO bei Verstößen Geldbußen von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 20.000.000 EUR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder im Fall eines Unternehmens von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis zu 4 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des vorangegangenen Geschäftsjahrs verhängt, je nachdem, welcher der Beträge höher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausforderungen für Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Die Umstellung der Datenschutzorganisation auf DSGVO-Konformität ist je nach Unternehmensgröße und Art/Umfang der Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten ein hochkomplexes Projekt. Damit Konformität mit den Regelungen der DSGVO hergestellt werden kann, müssen viele Instanzen zusammenarbeiten: Vom Top-Management, über den Datenschutzbeauftragten, ggf. Informationssicherheitsbeauftragten und diverse Fachabteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen müssen beispielsweise genau darlegen können, welche Daten sie in welchen Systemen, wie und warum verarbeiten und wie lange sie diese speichern. Die Informationspflichten sind in den Artikeln [https://dsgvo-gesetz.de/art-13-dsgvo/ 13] und [https://dsgvo-gesetz.de/art-14-dsgvo/ 14] DSGVO geregelt. Erstmals in der Geschichte der Digitalisierung haben Personen ein Recht auf Vergessenwerden (siehe [https://dsgvo-gesetz.de/art-17-dsgvo/ Artikel 17 DSGVO]). Hierfür müssen Prozesse dargelegt bzw. bei Nichtvorhandensein implementiert werden. Gleichwohl tun sich jedoch hierdurch auch Chancen auf (Details siehe [http://www.absatzwirtschaft.de/herausforderungen-2018-datenschutzgrundverordnung-chance-und-herausforderung-zugleich-118995/ Beitrag auf absatzwirtschaft.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für den Einfluss der DSGVO auf Social Media (Stand April 2018)==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Facebook]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: siehe [http://www.thomashutter.com/index.php/2018/01/facebook-engagement-fuer-datenschutz-und-privatsphaere-unter-der-datenschutz-grundverordnung-dsgvo/ Facebook-Erklärung zum Engagement für Datenschutz und Privatsphäre unter der DSGVO] - Inwiefern der Druck auf Facebook hinsichtlich Datenschutz und Privatsphäre nach dem [https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/facebook-bis-zu-2-7-millionen-einwohner-der-eu-von-datenskandal-betroffen/21148860.html Skandal um Cambridge Analytica im März 2018] wächst, wird sich mit der Zeit zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse-Tools:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gemäß dem bisherigen BDSG dürfen Daten nur anonymisiert für Auswertungen herangezogen werden. Unter der neuen Gesetzgebung sind jedoch weitaus höhere Bußgelder zu erwarten. Details können einem [https://converlytics.com/2017/02/opt-out-web-analyse-tools/ Beitrag auf converlytics.com] entnommen werden. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotos:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Einfluss der DSGVO auf den Umgang mit Fotos sind nach Einschätzung eines [http://www.socialmedia-und-recht.de/2018/02/16/fotos-und-die-ds-gvo/ Beitrags auf socialmedia-und-recht.de] noch unklar. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Social Listening:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In diesem Bereich werden die Rechte der Betroffen nach Einschätzung eines [http://www.socialmedia-und-recht.de/2017/05/01/rechtliche-rahmenbedingungen-des-social-listening/ Beitrags auf socialmedia-und-recht.de] eher abgeschwächt. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Social plug-in]]s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Auswirkungen auf Social plug-ins (z. B. Like-/Gefällt-mir Button) lassen sich nicht kurz fassen und können in einem [https://social-media-online-marketing.de/social-media-datenschutz/ Beitrag auf social-media-online-marketing.de] detailliert nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassende Übersicht der Quellen ==&lt;br /&gt;
*http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?qid=1523301600227&amp;amp;uri=CELEX:32016R0679 bzw. http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=EN&lt;br /&gt;
*https://dsgvo-gesetz.de/&lt;br /&gt;
*https://www.telemedicus.info/article/2722-Die-Stellungnahme-der-Bundesregierung-zur-Cookie-Richtlinie.html&lt;br /&gt;
*http://www.absatzwirtschaft.de/herausforderungen-2018-datenschutzgrundverordnung-chance-und-herausforderung-zugleich-118995/)&lt;br /&gt;
*https://social-media-online-marketing.de/social-media-datenschutz/&lt;br /&gt;
*https://converlytics.com/2017/02/opt-out-web-analyse-tools/&lt;br /&gt;
*http://www.socialmedia-und-recht.de/2018/02/16/fotos-und-die-ds-gvo/&lt;br /&gt;
*http://www.thomashutter.com/index.php/2018/01/facebook-engagement-fuer-datenschutz-und-privatsphaere-unter-der-datenschutz-grundverordnung-dsgvo/&lt;br /&gt;
*http://www.socialmedia-und-recht.de/2017/05/01/rechtliche-rahmenbedingungen-des-social-listening/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
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		<title>Linksammlungen</title>
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		<updated>2021-02-15T20:13:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriff ==&lt;br /&gt;
Linksammlungen sind öffentliche, meist geringfügig kommentierte Ansammlungen von Verlinkungen in einer Art [[Blog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Linksammlungen stellen eine technische Urform des Bloggens dar. Die erste Linksammlung entstand im Jahr 1997 unter dem Blognamen &amp;quot;Wisdom Weblog&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Linksammlungen verzichten größtenteils auf Kommentare und Erläuterungen und sind daher für Marketingzwecke eher weniger geeignet, da Linksammlungen selten eigene Aussagen treffen. Es findet keine Wissens- oder Kompetenzweitergabe statt. Sie können jedoch hilfreich sein, um Themen vollumfänglich zu recherchieren. Es ist umstritten, ob es sich bei der bloßen Linkansammlung nicht um Urheberrechtsverletzung handelt. [https://www.urheberrecht.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://www.sgd-campus.de/infoseiten/Content/somm03_000a08/doc/SOMM03_A08.pdf&lt;br /&gt;
https://www.urheberrecht.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriff ==&lt;br /&gt;
Linksammlungen sind öffentliche, meist geringfügig kommentierte Ansammlungen von Verlinkungen in einer Art [[Blog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Linksammlungen stellen eine technische Urform des Bloggens dar. Die erste Linksammlung entstand im Jahr 1997 unter dem Blognamen &amp;quot;Wisdom Weblog&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Linksammlungen verzichten größtenteils auf Kommentare und Erläuterungen und sind daher für Marketingzwecke eher weniger geeignet, da Linksammlungen selten eigene Aussagen treffen. Es findet keine Wissens- oder Kompetenzweitergabe statt. Es ist umstritten, ob es sich bei der bloßen Linkansammlung nicht um Urheberrechtsverletzung handelt. [https://www.urheberrecht.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://www.sgd-campus.de/infoseiten/Content/somm03_000a08/doc/SOMM03_A08.pdf&lt;br /&gt;
https://www.urheberrecht.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
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		<title>Influencer</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Begriff Social Media Influencer leitet sich vom englischen Wort influence (beeinflussen, prägen, einwirken) ab. Ein Influencer ist eine Person, die eine hohe Reichweite in einem (oder auch mehreren) sozialen Netzwerk aufweist, und dies für die Vermarktung/ Werbung für Firmen nutzt ([[Influencer Marketing]]). Influencer kreieren Inhalte (Bilder, Videos, Audios oder Texte) und bedienen meist spezifische Themenbereiche. Neue Beiträge werden regelmäßig und meist hoch frequentiert veröffentlicht um eine möglichst konstante Interaktion mit der Community aufrecht zu erhalten und auszubauen. Als Plattform werden Kommunikationskanäle wie z.B. [[Instagram]], Snpachat,  [[Twitter]] oder [[Facebook]] genutzt. Influencer weisen in Teilen eine hohe Reichweite vor und gewinnen dadurch an Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Influencer Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Influencer Marketing wir die Reichweite der Influencer genutzt um Marken oder Produkte zu bewerben und positionieren. Grundlage dafür bildet das Vertrauen in der Beziehung der Community zum Influencer/Meinungsmacher. Die Auswahl des Influencers ist entscheidend für den möglichen Erfolg der Kampagne. Im Idealfall thematisiert der Meinungsmacher Themen und Bereiche, welche einen starken Bezug zum bewerbenden Produkt hat. Da einer Person immer nur Menschen folgen, die auch an dem Content interessiert wird, erreicht man als Unternehmen mit einem geeigneten Influencer immer genau die Zielgruppe, die auch potenzielle Kunden aufweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichnungspflicht ==&lt;br /&gt;
Erhält der Influencer für die Anpreisung eines Produktes oder einer Marke eine Gegenleistung so kommt die Kennzeichnungspflicht zum tragen. [https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Influencer-Typen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden  3 Typen von Influencern unterschieden: Markenliebhaber, Markenkritiker und Markenexperten[https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gelten Influencer mit der Zeit als unglaubwürdig. Besonders Personen mit sehr vielen Abonnenten nehmen oft Kooperationsanfragen an, ohne wirklich mit dem Produkt zufrieden zu sein, da die Gage im Vordergrund steht. Da der Job als Influencer ab einer gewissen Reichweite sehr lukrativ sein kann, ist dies für viele natürlich ein unausstehliches Angebot. Außerdem wird sehr oft Schleichwerbung betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing&lt;br /&gt;
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/influencer-100360&lt;br /&gt;
https://blog.hubspot.de/marketing/kennzeichnungspflicht-influencer-marketing&lt;br /&gt;
https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/user_upload/Rechtsgrundlagen/Richtlinien_Leitfaeden/Leitfaden_Medienanstalten_Werbekennzeichnung_Social_Media.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Begriff Social Media Influencer leitet sich vom englischen Wort influence (beeinflussen, prägen, einwirken) ab. Ein Influencer ist eine Person, die eine hohe Reichweite in einem (oder auch mehreren) sozialen Netzwerk aufweist, und dies für die Vermarktung/ Werbung für Firmen nutzt ([[Influencer Marketing]]). Influencer kreieren Inhalte (Bilder, Videos, Audios oder Texte) und bedienen meist spezifische Themenbereiche. Neue Beiträge werden regelmäßig und meist hoch frequentiert veröffentlicht um eine möglichst konstante Interaktion mit der Community aufrecht zu erhalten und auszubauen. Als Plattform werden Kommunikationskanäle wie z.B. [[Instagram]], Snpachat,  [[Twitter]] oder [[Facebook]] genutzt. Influencer weisen in Teilen eine hohe Reichweite vor und gewinnen dadurch an Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Influencer Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Influencer Marketing wir die Reichweite der Influencer genutzt um Marken oder Produkte zu bewerben und positionieren. Grundlage dafür bildet das Vertrauen in der Beziehung der Community zum Influencer/Meinungsmacher. Die Auswahl des Influencers ist entscheidend für den möglichen Erfolg der Kampagne. Im Idealfall thematisiert der Meinungsmacher Themen und Bereiche, welche einen starken Bezug zum bewerbenden Produkt hat. Da einer Person immer nur Menschen folgen, die auch an dem Content interessiert wird, erreicht man als Unternehmen mit einem geeigneten Influencer immer genau die Zielgruppe, die auch potenzielle Kunden aufweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichnungspflicht ==&lt;br /&gt;
Erhält der Influencer für die Anpreisung eines Produktes oder einer Marke eine Gegenleistung so kommt die Kennzeichnungspflicht zum tragen. [https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gelten Influencer mit der Zeit als unglaubwürdig. Besonders Personen mit sehr vielen Abonnenten nehmen oft Kooperationsanfragen an, ohne wirklich mit dem Produkt zufrieden zu sein, da die Gage im Vordergrund steht. Da der Job als Influencer ab einer gewissen Reichweite sehr lukrativ sein kann, ist dies für viele natürlich ein unausstehliches Angebot. Außerdem wird sehr oft Schleichwerbung betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Influencer-Typen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden  3 Typen von Influencern unterschieden: Markenliebhaber, Markenkritiker und Markenexperten[https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing&lt;br /&gt;
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/influencer-100360&lt;br /&gt;
https://blog.hubspot.de/marketing/kennzeichnungspflicht-influencer-marketing&lt;br /&gt;
https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/user_upload/Rechtsgrundlagen/Richtlinien_Leitfaeden/Leitfaden_Medienanstalten_Werbekennzeichnung_Social_Media.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Begriff Social Media Influencer leitet sich vom englischen Wort influence (beeinflussen, prägen, einwirken) ab. Ein Influencer ist eine Person, die eine hohe Reichweite in einem (oder auch mehreren) sozialen Netzwerk aufweist, und dies für die Vermarktung/ Werbung für Firmen nutzt ([[Influencer Marketing]]). Influencer kreieren Inhalte (Bilder, Videos, Audios oder Texte) und bedienen meist spezifische Themenbereiche. Neue Beiträge werden regelmäßig und meist hoch frequentiert veröffentlicht um eine möglichst konstante Interaktion mit der [[Community]] aufrecht zu erhalten und auszubauen. Als Plattform werden Kommunikationskanäle wie z.B. [[Instagram]], [[Snpachat]],  [[Twitter]] oder [[Facebook]] genutzt. Influencer weisen in Teilen eine hohe Reichweite vor und gewinnen dadurch an Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Influencer Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Influencer Marketing wir die Reichweite der Influencer genutzt um Marken oder Produkte zu bewerben und positionieren. Grundlage dafür bildet das Vertrauen in der Beziehung der Community zum Influencer/Meinungsmacher. Die Auswahl des Influencers ist entscheidend für den möglichen Erfolg der Kampagne. Im Idealfall thematisiert der Meinungsmacher Themen und Bereiche, welche einen starken Bezug zum bewerbenden Produkt hat. Da einer Person immer nur Menschen folgen, die auch an dem Content interessiert wird, erreicht man als Unternehmen mit einem geeigneten Influencer immer genau die Zielgruppe, die auch potenzielle Kunden aufweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichnungspflicht ==&lt;br /&gt;
Erhält der Influencer für die Anpreisung eines Produktes oder einer Marke eine Gegenleistung so kommt die Kennzeichnungspflicht zum tragen. [https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gelten Influencer mit der Zeit als unglaubwürdig. Besonders Personen mit sehr vielen Abonnenten nehmen oft Kooperationsanfragen an, ohne wirklich mit dem Produkt zufrieden zu sein, da die Gage im Vordergrund steht. Da der Job als Influencer ab einer gewissen Reichweite sehr lukrativ sein kann, ist dies für viele natürlich ein unausstehliches Angebot. Außerdem wird sehr oft Schleichwerbung betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Influencer-Typen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden  3 Typen von Influencern unterschieden: Markenliebhaber, Markenkritiker und Markenexperten[https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing&lt;br /&gt;
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/influencer-100360&lt;br /&gt;
https://blog.hubspot.de/marketing/kennzeichnungspflicht-influencer-marketing&lt;br /&gt;
https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/user_upload/Rechtsgrundlagen/Richtlinien_Leitfaeden/Leitfaden_Medienanstalten_Werbekennzeichnung_Social_Media.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
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		<title>Benutzer:SelinaRoggensack</title>
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		<updated>2020-12-27T17:57:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SelinaRoggensack: Die Seite wurde neu angelegt: „Marketing Assistentin Weiterbildung Social Media Managerin“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Marketing Assistentin&lt;br /&gt;
Weiterbildung Social Media Managerin&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SelinaRoggensack</name></author>
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