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	<title>Social Media Manager - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-13T16:18:53Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://somm.fernkurs-wiki.de/w/index.php?title=Assisted_GPS_(A-GPS)&amp;diff=11109</id>
		<title>Assisted GPS (A-GPS)</title>
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		<updated>2026-01-13T20:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JSpitzenberger: Assisted GPS, kurz A-GPS, ist eine Erweiterung der GPS-Technologie speziell für Location Based Services (LBS), die die Positionsbestimmung auf mobilen Geräten beschleunigt, indem Satellitendaten über Mobilfunknetze unterstützt werden.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Assisted GPS (A-GPS) ==&lt;br /&gt;
Assisted GPS, kurz A-GPS, ist eine Erweiterung der [[GPS-Technologie]] speziell für [[Location Based Services (LBS)]], die die Positionsbestimmung auf mobilen Geräten beschleunigt, indem Satellitendaten über Mobilfunknetze unterstützt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichem GPS, das Signale direkt von Satelliten empfängt, nutzt A-GPS Serverdaten für [https://de.wikipedia.org/wiki/Ephemeriden Ephemeriden] (=Positionsdaten astronomischer Objekte wie Planeten, Sterne oder Satelliten) und grobe Positionen, um die Time-to-First-Fix (TTFF) von Minuten auf Sekunden zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
A-GPS verbindet das GPS-Chip im Smartphone mit einem Assistenten-Server des Mobilfunkanbieters. Dieser liefert aktuelle Satellitenorbite, Uhrenkorrekturen und eine erste Positionsapproximation via GSM/UMTS/LTE. Besonders indoor oder in Städten mit Signalblockaden verbessert dies die Genauigkeit und Geschwindigkeit für LBS-Anwendungen wie Navigation oder Echtzeit-Tracking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile in LBS ===&lt;br /&gt;
* Schnellere Ortung: Ideal für Notrufsysteme (z. B. eCall) oder Ride-Sharing-Apps (wie bspw. Uber), wo Verzögerungen kritisch sind.&lt;br /&gt;
* Batterieeffizienz: Weniger Suchzeit für Satelliten spart Energie.&lt;br /&gt;
* Hybrid-Modus: Kombiniert mit Wi-Fi oder Zellendaten für höchste Präzision (bis 10 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwendungen ===&lt;br /&gt;
* Emergency Services: Schnelle Lokalisierung bei 112-Anrufen.&lt;br /&gt;
* Social Media: Check-ins und ortsbasierte Posts in Echtzeit.&lt;br /&gt;
* Fleet Management: Präzises Tracking von Fahrzeugen in LBS-Plattformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausforderungen ===&lt;br /&gt;
Die Abhängigkeit vom Mobilfunknetz kann in Offline-Szenarien zu Ausfällen führen. Außerdem erfordert der Datenschutz eine sichere Übertragung, um Missbrauch zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
* https://gi.de/informatiklexikon/location-based-services&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Standortbezogene_Dienste&lt;br /&gt;
* https://www.ip-insider.de/was-sind-location-based-services-lbs-a-831959/&lt;br /&gt;
* https://www.computerweekly.com/de/definition/Standortbezogener-Dienst-Location-based-Service-LBS&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JSpitzenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://somm.fernkurs-wiki.de/w/index.php?title=Barrierefreiheit_und_Inklusion_in_sozialen_Netzwerken&amp;diff=11094</id>
		<title>Barrierefreiheit und Inklusion in sozialen Netzwerken</title>
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		<updated>2025-11-25T18:04:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JSpitzenberger: Die Seite wurde neu angelegt: „[https://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit Barrierefreiheit]und [https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/ministerium/inklusion Inklusion] in sozialen Netzwerken sind essenziell, um Menschen mit körperlichen, sensorischen oder kognitiven Einschränkungen uneingeschränkten Zugang zu digitalen Inhalten und Funktionen zu ermöglichen. Ab dem 28. Juni 2025 tritt in Deutschland das [https://bfsg-gesetz.de/ Barrierefreiheitsstärkungsgesetz] (BFSG) in Kra…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit Barrierefreiheit]und [https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/ministerium/inklusion Inklusion] in [[sozialen Netzwerken]] sind essenziell, um Menschen mit körperlichen, sensorischen oder kognitiven Einschränkungen uneingeschränkten Zugang zu digitalen Inhalten und Funktionen zu ermöglichen. Ab dem 28. Juni 2025 tritt in Deutschland das [https://bfsg-gesetz.de/ Barrierefreiheitsstärkungsgesetz] (BFSG) in Kraft, das nach europäischen Vorgaben (European Accessibility Act) verbindliche Standards für digitale Produkte und Dienstleistungen vorschreibt. So müssen soziale Netzwerke künftig alle Formate wie Beiträge, Stories oder Videos barrierefrei gestalten, beispielsweise durch Alternativtexte für Bilder, Untertitel für Videos, ausreichende Farbkontraste und klare Navigationsstrukturen. Dies stellt sicher, dass Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen, motorischen Einschränkungen oder kognitiven Beeinträchtigungen problemlos mit den Plattformen interagieren können. &lt;br /&gt;
[https://www.aktion-mensch.de/dafuer-stehen-wir/was-ist-inklusion/barrierefreiheit-bedeutung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsetzung beruht auf den internationalen Richtlinien für barrierefreie Webinhalte, die [https://barrierefreiheitcheck.de/blog/wcag-der-standard-fuer-barrierefreiheit-im-web Web Content Accessability Guidelines (WACG)] in den Stufen A und AA, die Kontrastanforderungen, Bedienbarkeit per Tastatur und klare Informationsstruktur umfassen. Dies erhöht nicht nur die Zugänglichkeit, sondern fördert auch die digitale Inklusion, indem alle Nutzergruppen am sozialen Austausch teilhaben können. Unternehmen und Plattformbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, diese Vorgaben einzuhalten, sonst drohen Bußgelder und Abmahnungen. Für soziale Netzwerke bedeutet das auch mehr Verantwortung bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen und beim Bereitstellen von barrierefreien Content-Formaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen und Hilfestellungen finden sich auf Seiten wie [https://www.somengo.de/2025/04/16/barrierefreiheit-social-media/ www.somengo.de] mit einem praxisorientierten Whitepaper zu Barrierefreiheit in Social Media sowie bei [https://www.aktion-mensch.de/dafuer-stehen-wir/was-ist-inklusion/barrierefreiheit-bedeutung Aktion Mensch] oder der [https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Home/home_node.html Bundesfachstelle Barrierefreiheit]. Dort werden auch technische und rechtliche Aspekte genauer erläutert, die für Entwickler, [[Community Manager]] und Nutzer wichtig sind, um ein inklusives Online-Umfeld zu schaffen. Damit ist Barrierefreiheit kein reines technisches Thema mehr, sondern ein wichtiger Schritt zu gesellschaftlicher Teilhabe in der digitalen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  #barrierefreiPosten ==&lt;br /&gt;
Ein konkretes Beispiel für barrierefreies Social Media ist die Initiative [https://barrierefreiposten.de/barrierefreiPosten.html #barrierefreiPosten], die auf Plattformen wie Instagram, Twitter und Facebook aktiv Tipps und Best Practices für barrierefreie Beiträge gibt. Dort wird beispielsweise erklärt, wie aussagekräftige Alternativtexte für Bilder erstellt werden, warum Untertitel in Videos wichtig sind und wie man leicht verständliche Sprache nutzt, um mehr Menschen den Zugang zu ermöglichen. Die Initiative fördert durch solche Maßnahmen die inklusive Kommunikation und sensibilisiert Unternehmen und Nutzer für das wichtige Thema Barrierefreiheit in sozialen Netzwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* https://www.aktion-mensch.de/dafuer-stehen-wir/was-ist-inklusion/barrierefreiheit-bedeutung&lt;br /&gt;
* https://www.somengo.de/2025/04/16/barrierefreiheit-social-media/&lt;br /&gt;
* https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Home/home_node.html &lt;br /&gt;
* https://barrierefreiposten.de/barrierefreiPosten.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JSpitzenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://somm.fernkurs-wiki.de/w/index.php?title=Dashboard&amp;diff=11093</id>
		<title>Dashboard</title>
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		<updated>2025-11-14T13:14:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JSpitzenberger: Die Seite wurde neu angelegt: „== Definition ==  Ein Dashboard ist im Kontext eines Blogs, insbesondere bei der Verwendung von Content-Management-Systemen wie [https://wordpress.com/de/ Word Press], die zentrale Steuerzentrale des Blogs. Es ermöglicht dem Blogger, die Inhalte seines Blogs zu verwalten, Beiträge zu erstellen und zu bearbeiten sowie wichtige Einstellungen vorzunehmen. Das Dashboard ist in der Regel die erste Seite, die nach dem Login im Backend erschein…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dashboard ist im Kontext eines [[Blogs]], insbesondere bei der Verwendung von [[Content-Management-Systemen]] wie [https://wordpress.com/de/ Word Press], die zentrale Steuerzentrale des Blogs. Es ermöglicht dem [[Blogger]], die Inhalte seines Blogs zu verwalten, Beiträge zu erstellen und zu bearbeiten sowie wichtige Einstellungen vorzunehmen. Das Dashboard ist in der Regel die erste Seite, die nach dem Login im [[Backend]] erscheint, und bietet eine übersichtliche Zusammenfassung verschiedener Daten und Funktionen.​ [https://www.dogado.de/wordpress/einfuehrung/dashboard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktionen des Dashboards ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dashboard werden meist in Form von „Boxen“﻿ oder ﻿[[&amp;quot;Widgets&amp;quot;]] wichtige Informationen angezeigt, wie etwa die Anzahl veröffentlichter Beiträge und Seiten, der aktuelle Stand von Kommentaren inklusive Spam-Erkennung, die neusten Aktivitäten im Blog sowie Hinweise auf verfügbare Updates für Plugins, Themes oder die WordPress-Version selbst. Die Widgets können ein- oder ausgeblendet und per Drag-and-Drop verschoben werden, um die Arbeitsumgebung individuell und effizient zu gestalten. Die Aktivitäten-Box zeigt die letzten Vorgänge im Blog, wie neue Beiträge oder geplante Seiten, und erleichtert einen schnellen Zugriff auf diese Inhalte.​[https://webgo.de/blog/wordpress-dashboard-alle-infos-auf-einen-blick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation und Erweiterungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Navigation im Dashboard ist das Hauptsteuerungselement, über das Blogger schnell zu verschiedenen Bereichen wie Beiträgen, Medien, Einstellungen oder Plugins gelangen. Hier können außerdem neue Beiträge, Seiten oder Benutzer angelegt werden. Viele [[Plug-ins]] erweitern das Dashboard mit zusätzlichen Funktionen oder Übersichten, die im Bereich „Ansicht anpassen“ ein- oder ausgeblendet werden können. So lässt sich das Dashboard sehr flexibel an die individuellen Bedürfnisse anpassen.​ [https://www.websitebakery.de/wordpress/wordpress-dashboard/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personalisierung und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gut organisiertes Dashboard ist essenziell für Blog-Betreiber, da es die tägliche Arbeit erleichtert und einen schnellen Überblick über den aktuellen Status des Blogs bietet. Durch Personalisierungsmöglichkeiten bleibt der Dashboard-Bereich stets auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten und unterstützt die Pflege und Weiterentwicklung des Blogs optimal. Es bündelt zentrale Steuer- und Verwaltungselemente in einer intuitiven Oberfläche und verbessert dadurch den Workflow der Blogpflege erheblich.​[https://www.df.eu/blog/wordpress-dashboard-anpassen/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# https://www.dogado.de/wordpress/einfuehrung/dashboard&lt;br /&gt;
# https://webgo.de/blog/wordpress-dashboard-alle-infos-auf-einen-blick&lt;br /&gt;
# https://www.websitebakery.de/wordpress/wordpress-dashboard/&lt;br /&gt;
# https://www.df.eu/blog/wordpress-dashboard-anpassen/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JSpitzenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://somm.fernkurs-wiki.de/w/index.php?title=Digitale_Identit%C3%A4t_im_Web_2.0&amp;diff=11090</id>
		<title>Digitale Identität im Web 2.0</title>
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		<updated>2025-10-25T14:11:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JSpitzenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Digitale Identität im Web 2.0 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die digitale Identität im Kontext des [[Web_2.0|Web 2.0]] umfasst alle personenbezogenen Daten, Profile und Aktivitäten sowie Interaktionen, die Nutzer/ -innen seit den 2000er Jahren im Internet hinterlassen. Durch die aktive Mitgestaltung des Web 2.0 hinterlässt jede Aktion (Verfassen von Kommentaren und Posts, Liken von Beiträgen, Teilen von Inhalten, Nutzung von Online-Plattformen und -diensten) einen digitalen Fingerabdruck und bildet somit eine individuelle digitale Identität eines [[User|Users]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0 markiert eine grundlegende Umwälzung des Internets von statischen Informationsangeboten zu dynamischen, interaktiven Plattformen, die von Nutzer/ -innen gemeinsam mitgestaltet werden. Technologien wie AJAX ermöglichen eine nahtlose Nutzererfahrung, während soziale Medien wie [[Facebook|Facebook]], [[LinkedIn|LinkedIn]], [[Tiktok|Tiktok]] und [[Instagram|Instagram]] die weltweite Vernetzung und den Austausch von Erfahrungen und Ideen in Echtzeit förderten. Mit dem Aufkommen mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets wurde die Nutzung [[Soziale_Netzwerke|sozialer Netzwerke]] verstärkt, was die digitale Identität zunehmend zum allgegenwärtigen Bestandteil des täglichen Lebens machte. Diese Entwicklung wird durch Cloud-Technologien, Apps und die fortschreitende Digitalisierung beschleunigt, die den ständigen und ortsunabhängigen Zugang zur digitalen Identität ermöglichen. [https://blog.seeburger.com/de/die-evolution-des-internets-von-web-1-0-2-0-3-0-bis-4-0/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch gesehen hat Web 2.0 auch eine stärkere Vernetzung ermöglicht, bei der Nutzerprofile, soziale Netzwerke, Foren und Services miteinander interagieren. Das Internet wurde zu einer Plattform für soziale und ideelle Netzwerke, in der Nutzerprofile selbst zu attraktiven, recherchierbaren Inhalten wurden und Kontakte Aufschluss über den Aktivitätsgrad und die Diskursbeteiligung gaben. Persönliche Dokumente und private Erlebnisse werden immer stärker im virtuellen Raum geteilt und bilden so dauerhafte digitale Identitäten, welche eng mit der realen Persönlichkeit verwoben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Merkmale der digitalen Identität im Web 2.0 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [https://www.oecd.org/ OECD] (= Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) besitzt die digitale Identität mehrere zentrale Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dynamisch: Sie verändert sich fortlaufend, abhängig von der Online-Aktivität und geteilten Inhalten&lt;br /&gt;
* Sozial: Sie entsteht  durch Interaktionen in sozialen Netzwerken, Foren und Plattformen&lt;br /&gt;
* Indirekt: Menschen begegnen sich über digitale Profile, nicht physisch, wodurch Selbstdarstellung eine zentrale Rolle spielt&lt;br /&gt;
* Subjektiv: Ihre Wahrnehmung ist abhängig von der Meinung und Interpretation anderer Nutzer/ -innen&lt;br /&gt;
* Kontextabhängig: Die Bedeutung digitaler Handlungen hängt vom jeweiligen Kommunikationsfeld ab&lt;br /&gt;
* Wertvoll: Die Identität kann Rückschlüsse auf Kompetenzen, Interessen und soziale Stellung im Netz erlauben, etwa bei der Jobsuche oder Markenbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Merkmale reflektieren die Komplexität der digitalen Identität im sozialen Web, in dem nicht nur die Inhalte, sondern auch die Beziehungen und sozialen Netzwerke eine entscheidende Rolle spielen. Die Identität entsteht in einem sozialen Prozess, in dem Selbstbild und Fremdbild ineinanderfließen und sich gegenseitig beeinflussen. [https://www.buergergesellschaft.de/mitentscheiden/handlungsfelder-themen/digitale-demokratie/e-partizipation/das-soziale-netz-web-20/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Identität 2.0 und Selbstinszenierung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Identität 2.0 beschreibt die zunehmend komplexe Verbindung zwischen realer und virtueller Persönlichkeit. Plattformen wie Facebook, LinkedIn, TikTok oder Instagram ermöglichen die gezielte Selbstdarstellung, wodurch Nutzer/ -innen aktiv an der Konstruktion ihres digitalen Images (das Kreieren einer Eigenmarke, einer [[Personal_Branding|Personal Brand]]) mitwirken. Diese digitale Identität ist zugleich Ausdruck persönlicher und sozialer Identifikation. Sie zeigt, wer man ist oder wie man gesehen werden möchte. Eine Rückmeldung/ soziale Bestätigung erfolgt prompt durch Likes, Beiträge und Followerzahlen und vermittelt den Erfolg bzw. Einfluss der eigenen Darstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbstdarstellung im Web 2.0 ist nicht nur individualistisch, sondern auch sozial bedingt: Sie dient dem Aufbau sozialer Beziehungen, dem Teilen von Lebenswelten und Erfahrungen sowie der Positionierung in Communities. Die Möglichkeit einer authentisch wirkenden Online-Präsenz wird zunehmend wichtiger, da die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem, zwischen Hobby und Beruf fließend werden. Insbesondere junge Menschen und Berufstätige beeinflusst diese Identitätskonstruktion soziale Anerkennung und berufliche Chancen, wodurch digitale Identitäten an Bedeutung gewinnen. [https://www.kubi-online.de/artikel/medienkommunikation-web-2-0]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausforderungen und Risiken ====&lt;br /&gt;
Mit wachsender Bedeutung der digitalen Identität steigen auch die Risiken, Identitätsdiebstahl,  Datenspuren und manipulierte Online-Wahrnehmungen stellen große Herausforderungen dar. Die Vielzahl von Online-Profilen erhöht die Gefahr der Verlustkontrolle über eigene Daten. Laut Schätzungen besitzt der durchschnittliche Internetbenutzer über 90 verschiedene digitale Identitäten, für jede Plattform oder Anwendung eine eigene. Darum setzen viele Unternehmen bereits verstärkt auf einen umfangreichen Datenschutz, Verschlüsselungen und sichere Authentifizierungsmechanismen (wie z.B. die [https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsempfehlungen/Accountschutz/Zwei-Faktor-Authentifizierung/zwei-faktor-authentisierung_node.html Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA)]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Account erst einmal gehackt, oder die Identität geklaut, ist der Schaden groß und nur aufwendig zu beheben. Vernetzte Profile ermöglichen umfassende Datenanalysen, die zum gezielten Anbieten personalisierter Werbung, aber auch zu Manipulationen genutzt werden können. Mechanismen wie umfassendes Tracking, Standortdaten und Konsumverhalten werden im Hintergrund häufig ohne explizite Zustimmung der Nutzer erfasst und ausgewertet. Dies führt zu einem Verlust von Privatsphäre und kann langfristige Folgen für die persönliche Reputation haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Inhalte im Internet kaum vollständig gelöscht werden können, hat die digitale Identität auch eine nachhaltige Wirkung. Problematische oder unbedachte Inhalte aus der Vergangenheit, wie frühere Fotos, Posts oder Meinungen, können etwas bei Bewerbungen oder im sozialen Umfeld zu Nachteilen führen. Aus diesen Gründen findet in vielen Ländern eine Debatte über den Schutz von Minderjährigen und ein Mindestalter für Social-Media-Nutzung statt. Studien zeigen, dass insbesondere jüngere Nutzer/-innen ihre digitale Identität als wichtigen Bestandteil ihrer Persönlichkeit ansehen, gleichzeitig aber der soziale Druck und das Streben nach Online-Anerkennung psychische Risiken bergen. [https://www.gi-de.com/de/spotlight/digital-security/die-identitaet-im-digitalen-zeitalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Digitale Resilienz und Medienkompetenz ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der wachsenden Bedeutung digitaler Identitäten gewinnt auch die Förderung von Medienkompetenz zunehmend an Relevanz. Nutzer/-innen müssen lernen, ihre Daten bewusst zu verwalten, Risiken zu erkennen und sich vor Manipulationen zu schützen. Digitale Resilienz, also die Fähigkeit mit de Herausforderungen der digitalen Welt souverän umzugehen, wird zu einer Schlüsselkompetenz in Bildung, Beruf und Alltag. Schulen, Unternehmen und politische Institutionen sind gefordert, entsprechende Bildungsangebote zu schaffen, um einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Identitäten zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausblick ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Identität entwickelt sich ständig weiter. Mit dem Übergang zum Web 3.0, das stärker auf künstliche Intelligenz, semantische Vernetzung und dezentrale Identitätsmodelle setzt, eröffnen sich neue Möglichkeiten zur besseren Kontrolle über persönliche Daten und zur Sicherstellung von Privatsphäre und Sicherheit. Konzepte wie [https://www.bundesdruckerei.de/de/innovation-hub/self-sovereign-identity-datensouveraenitaet-der-digitalen-welt Self-Sovereign-Identity (SSI)] zielen darauf ab Nutzern mehr Kontrolle über ihre Identitätsinformationen zu geben, indem Daten nur dann geteilt werden, wenn dies explizit gewünscht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt bleibt die digitale Identität ein wesentlicher Bestandteil der digitalen Gesellschaft. Sie verbindet technische, soziale und rechtliche Dimensionen und verlangt von Nutzer/-innen, Unternehmen und Gesetzgebern ein verantwortungsbewusstes und sensibles Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quellen ====&lt;br /&gt;
# https://blog.seeburger.com/de/die-evolution-des-internets-von-web-1-0-2-0-3-0-bis-4-0/&lt;br /&gt;
# https://www.buergergesellschaft.de/mitentscheiden/handlungsfelder-themen/digitale-demokratie/e-partizipation/das-soziale-netz-web-20/&lt;br /&gt;
# https://www.kubi-online.de/artikel/medienkommunikation-web-2-0&lt;br /&gt;
# https://www.gi-de.com/de/spotlight/digital-security/die-identitaet-im-digitalen-zeitalter&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JSpitzenberger</name></author>
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		<id>https://somm.fernkurs-wiki.de/w/index.php?title=Digitale_Identit%C3%A4t_im_Web_2.0&amp;diff=11089</id>
		<title>Digitale Identität im Web 2.0</title>
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		<updated>2025-10-23T20:49:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JSpitzenberger: Die Seite wurde neu angelegt: „== Digitale Identität im Web 2.0 ==  Die digitale Identität im Kontext des Web 2.0 umfasst alle personenbezogenen Daten, Profile und Aktivitäten sowie Interaktionen, die Nutzer/ -innen seit den 2000er Jahren im Internet hinterlassen. Durch die aktive Mitgestaltung des Web 2.0 hinterlässt jede Aktion (Verfassen von Kommentaren und Posts, Liken von Beiträgen, Teilen von Inhalten, Nutzung von Online-Plattformen und -diensten) einen digitalen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Digitale Identität im Web 2.0 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die digitale Identität im Kontext des [[Web_2.0|Web 2.0]] umfasst alle personenbezogenen Daten, Profile und Aktivitäten sowie Interaktionen, die Nutzer/ -innen seit den 2000er Jahren im Internet hinterlassen. Durch die aktive Mitgestaltung des Web 2.0 hinterlässt jede Aktion (Verfassen von Kommentaren und Posts, Liken von Beiträgen, Teilen von Inhalten, Nutzung von Online-Plattformen und -diensten) einen digitalen Fingerabdruck und bildet somit eine individuelle digitale Identität eines [[User|Users]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0 markiert eine grundlegende Umwälzung des Internets von statischen Informationsangeboten zu dynamischen, interaktiven Plattformen, die von Nutzer/ -innen gemeinsam mitgestaltet werden. Technologien wie AJAX ermöglichen eine nahtlose Nutzererfahrung, während soziale Medien wie Facebook, LinkedIn, TikTok und Instagram die weltweite Vernetzung und den Austausch von Erfahrungen und Ideen in Echtzeit förderten. Mit dem Aufkommen mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets wurde die Nutzung sozialer Netzwerke verstärkt, was die digitale Identität zunehmend zum allgegenwärtigen Bestandteil des täglichen Lebens machte. Diese Entwicklung wird durch Cloud-Technologien, Apps und die fortschreitende Digitalisierung beschleunigt, die den ständigen und ortsunabhängigen Zugang zur digitalen Identität ermöglichen. [https://blog.seeburger.com/de/die-evolution-des-internets-von-web-1-0-2-0-3-0-bis-4-0/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch gesehen hat Web 2.0 auch eine stärkere Vernetzung ermöglicht, bei der Nutzerprofile, soziale Netzwerke, Foren und Services miteinander interagieren. Das Internet wurde zu einer Plattform für soziale und ideelle Netzwerke, in der Nutzerprofile selbst zu attraktiven, recherchierbaren Inhalten wurden und Kontakte Aufschluss über den Aktivitätsgrad und die Diskursbeteiligung gaben. Persönliche Dokumente und private Erlebnisse werden immer stärker im virtuellen Raum geteilt und bilden so dauerhafte digitale Identitäten, welche eng mit der realen Persönlichkeit verwoben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Merkmale der digitalen Identität im Web 2.0 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [https://www.oecd.org/ OECD] (= Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) besitzt die digitale Identität mehrere zentrale Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dynamisch: Sie verändert sich fortlaufend, abhängig von der Online-Aktivität und geteilten Inhalten&lt;br /&gt;
* Sozial: Sie entsteht  durch Interaktionen in sozialen Netzwerken, Foren und Plattformen&lt;br /&gt;
* Indirekt: Menschen begegnen sich über digitale Profile, nicht physisch, wodurch Selbstdarstellung eine zentrale Rolle spielt&lt;br /&gt;
* Subjektiv: Ihre Wahrnehmung ist abhängig von der Meinung und Interpretation anderer Nutzer/ -innen&lt;br /&gt;
* Kontextabhängig: Die Bedeutung digitaler Handlungen hängt vom jeweiligen Kommunikationsfeld ab&lt;br /&gt;
* Wertvoll: Die Identität kann Rückschlüsse auf Kompetenzen, Interessen und soziale Stellung im Netz erlauben, etwa bei der Jobsuche oder Markenbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Merkmale reflektieren die Komplexität der digitalen Identität im sozialen Web, in dem nicht nur die Inhalte, sondern auch die Beziehungen und sozialen Netzwerke eine entscheidende Rolle spielen. Die Identität entsteht in einem sozialen Prozess, in dem Selbstbild und Fremdbild ineinanderfließen und sich gegenseitig beeinflussen. [https://www.buergergesellschaft.de/mitentscheiden/handlungsfelder-themen/digitale-demokratie/e-partizipation/das-soziale-netz-web-20/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Identität 2.0 und Selbstinszenierung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Identität 2.0 beschreibt die zunehmend komplexe Verbindung zwischen realer und virtueller Persönlichkeit. Plattformen wie Facebook, LinkedIn, TikTok oder Instagram ermöglichen die gezielte Selbstdarstellung, wodurch Nutzer/ -innen aktiv an der Konstruktion ihres digitalen Images (das Kreieren einer Eigenmarke, eines Personal Brand) mitwirken. Diese digitale Identität ist zugleich Ausdruck persönlicher und sozialer Identifikation. Sie zeigt, wer man ist oder wie man gesehen werden möchte. Eine Rückmeldung/ soziale Bestätigung erfolgt prompt durch Likes, Beiträge und Followerzahlen und vermittelt den Erfolg bzw. Einfluss der eigenen Darstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbstdarstellung im Web 2.0 ist nicht nur individualistisch, sondern auch sozial bedingt: Sie dient dem Aufbau sozialer Beziehungen, dem Teilen von Lebenswelten und Erfahrungen sowie der Positionierung in Communities. Die Möglichkeit einer authentisch wirkenden Online-Präsenz wird zunehmend wichtiger, da die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem, zwischen Hobby und Beruf fließend werden. Insbesondere junge Menschen und Berufstätige beeinflusst diese Identitätskonstruktion soziale Anerkennung und berufliche Chancen, wodurch digitale Identitäten an Bedeutung gewinnen. [https://www.kubi-online.de/artikel/medienkommunikation-web-2-0]&lt;br /&gt;
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==== Herausforderungen und Risiken ====&lt;br /&gt;
Mit wachsender Bedeutung der digitalen Identität steigen auch die Risiken, Identitätsdiebstahl,  Datenspuren und manipulierte Online-Wahrnehmungen (bspw. Video vom Papst auf dem Laufsteg) stellen große Herausforderungen dar. Die Vielzahl von Online-Profilen erhöht die Gefahr der Verlustkontrolle über eigene Daten. Laut Schätzungen besitzt der durchschnittliche Internetbenutzer über 90 verschiedene digitale Identitäten, für jede Plattform oder Anwendung eine eigene. Darum setzen viele Unternehmen bereits verstärkt auf einen umfangreichen Datenschutz, Verschlüsselungen und sichere Authentifizierungsmechanismen (wie z.B. die [https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsempfehlungen/Accountschutz/Zwei-Faktor-Authentifizierung/zwei-faktor-authentisierung_node.html Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA)]).&lt;br /&gt;
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Wird ein Account erst einmal gehackt, oder die Identität geklaut, ist der Schaden groß und nur aufwendig zu beheben. Vernetzte Profile ermöglichen umfassende Datenanalysen, die zum gezielten Anbieten personalisierter Werbung, aber auch zu Manipulationen genutzt werden können. Mechanismen wie umfassendes Tracking, Standortdaten und Konsumverhalten werden im Hintergrund häufig ohne explizite Zustimmung der Nutzer erfasst und ausgewertet. Dies führt zu einem Verlust von Privatsphäre und kann langfristige Folgen für die persönliche Reputation haben.&lt;br /&gt;
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Da Inhalte im Internet kaum vollständig gelöscht werden können, hat die digitale Identität auch eine nachhaltige Wirkung. Problematische oder unbedachte Inhalte aus der Vergangenheit, wie frühere Fotos, Posts oder Meinungen, können etwas bei Bewerbungen oder im sozialen Umfeld zu Nachteilen führen. Aus diesen Gründen findet in vielen Ländern eine Debatte über den Schutz von Minderjährigen und ein Mindestalter für Social-Media-Nutzung statt. Studien zeigen, dass insbesondere jüngere Nutzer/-innen ihre digitale Identität als wichtigen Bestandteil ihrer Persönlichkeit ansehen, gleichzeitig aber der soziale Druck und das Streben nach Online-Anerkennung psychische Risiken bergen. [https://www.gi-de.com/de/spotlight/digital-security/die-identitaet-im-digitalen-zeitalter]&lt;br /&gt;
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==== Digitale Resilienz und Medienkompetenz ====&lt;br /&gt;
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Angesichts der wachsenden Bedeutung digitaler Identitäten gewinnt auch die Förderung von Medienkompetenz zunehmend an Relevanz. Nutzer/-innen müssen lernen, ihre Daten bewusst zu verwalten, Risiken zu erkennen und sich vor Manipulationen zu schützen. Digitale Resilienz, also die Fähigkeit mit de Herausforderungen der digitalen Welt souverän umzugehen, wird zu einer Schlüsselkompetenz in Bildung, Beruf und Alltag. Schulen, Unternehmen und politische Institutionen sind gefordert, entsprechende Bildungsangebote zu schaffen, um einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Identitäten zu fördern.&lt;br /&gt;
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==== Ausblick ====&lt;br /&gt;
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Digitale Identität entwickelt sich ständig weiter. Mit dem Übergang zum Web 3.0, das stärker auf künstliche Intelligenz, semantische Vernetzung und dezentrale Identitätsmodelle setzt, eröffnen sich neue Möglichkeiten zur besseren Kontrolle über persönliche Daten und zur Sicherstellung von Privatsphäre und Sicherheit. Konzepte wie [https://www.bundesdruckerei.de/de/innovation-hub/self-sovereign-identity-datensouveraenitaet-der-digitalen-welt Self-Sovereign-Identity (SSI)] zielen darauf ab Nutzern mehr Kontrolle über ihre Identitätsinformationen zu geben, indem Daten nur dann geteilt werden, wenn dies explizit gewünscht ist.&lt;br /&gt;
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Insgesamt bleibt die digitale Identität ein wesentlicher Bestandteil der digitalen Gesellschaft. Sie verbindet technische, soziale und rechtliche Dimensionen und verlangt von Nutzer/-innen, Unternehmen und Gesetzgebern ein verantwortungsbewusstes und sensibles Handeln.&lt;br /&gt;
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==== Quellen ====&lt;br /&gt;
# https://blog.seeburger.com/de/die-evolution-des-internets-von-web-1-0-2-0-3-0-bis-4-0/&lt;br /&gt;
# https://www.buergergesellschaft.de/mitentscheiden/handlungsfelder-themen/digitale-demokratie/e-partizipation/das-soziale-netz-web-20/&lt;br /&gt;
# https://www.kubi-online.de/artikel/medienkommunikation-web-2-0&lt;br /&gt;
# https://www.gi-de.com/de/spotlight/digital-security/die-identitaet-im-digitalen-zeitalter&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JSpitzenberger</name></author>
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